Ein Vierteljahrhundert journalistischer Arbeit hinterlässt reichlich Spuren. Sowohl in den (digitalen) Archiven als auch beim Journalisten selbst. Dabei ist die Begeisterung für die Menschen und ihre Themen, ob es sich nun um die erneuerbaren Energien, ökologischen Landbau, nachhaltiges Wirtschaften, den Kampf für soziale Gerechtigkeit oder einfach nur die Kunst (des Lebens) handelt, immer wieder Inspiration für Neues.
Wenngleich es nicht auf alle Fragen Antworten gibt (und auch nicht geben wird), so sind doch im Laufe der Jahre interessante, bewegende, informierende und aufklärende Texte, ob nun Berichte, Kommentare oder Reportagen, entstanden.
Aber lesen Sie selbst: Sieben Beiträge aus einem Fundus von weit mehr als 7.000 Texten:
Ein Vierteljahrhunderjournalistischer Arbeit hinterlässt reichlich Spuren. Sowohl in den (digitalen) Archiven als auch beim Journalisten selbst. Dabei ist die Begeisterung für die Menschen und ihre Themen, ob es nun die erneuerbaren Energien, der ökologische Landbau, nachhaltiges Wirtschaften, der Kampf für soziale Gerechtigkeit oder einfach nur die Kunst (des Lebens), immer wieder Inspiration für Neues.
Wenngleich es nicht auf alle Fragen Antworten gibt (und auch nicht geben wird), so sind doch im Laufe der Jahre interessante, bewegende, informierende und aufklärende Texte, ob nun Berichte, Kommentare oder Reportagen, entstanden.
Aber lesen Sie selbst: Fünf Beiträge aus einem Fundus von weit mehr als 5000 Texten:
Ein Vierteljahrhundert journalistischer Arbeit hinterlässt reichlich Spuren. Sowohl in den (digitalen) Archiven als auch beim Journalisten selbst. Dabei ist die Begeisterung für die Menschen und ihre Themen, ob es nun die erneuerbaren Energien, der ökologische Landbau, nachhaltiges Wirtschaften, der Kampf für soziale Gerechtigkeit oder einfach nur die Kunst (des Lebens), immer wieder Inspiration für Neues.
Wenngleich es nicht auf alle Fragen Antworten gibt (und auch nicht geben wird), so sind doch im Laufe der Jahre interessante, bewegende, informierende und aufklärende Texte, ob nun Berichte, Kommentare oder Reportagen, entstanden.
Aber lesen Sie selbst: Fünf Beiträge aus einem Fundus von weit mehr als 5000 Texten:
Die Insel Samsø macht es vor: Mit einem breitgefächerten Einsatz von erneuerbaren Energien ist es gelungen, sich unabhängig von Kohle, Öl und Uran zu machen. So rühmt sich die Insel schon heute als klimaneutral.
Sogar das Bier ist hier schon erneuerbar. Wer ins Restaurant der Inselbrauerei im schnuckeligen Dorf Nordby einkehrt, der kommt am „Vedvardende Energi Øl“ nicht vorbei. Das „Erneuerbares Energie-Bier“ schmeckt typisch dänisch-süßlich und auf dem Flaschenetikett sind eine Windmühle und die Samsø Energiakademi zu erkennen.

© Dierk Jensen
Letzteres ist ein neues, Licht durchflutetes Gebäude, das auf markante Weise die Formen alter Wikingerarchitektur mit Techniken moderner Niedrigenergiehäuser verbindet. Hier ist der Arbeitsplatz von Søren Hermansen, dem Initiator und unermüdlichen Antreiber der beispielgebenden Energiewende auf der Insel im Kattegatt. Lokales Denken und Handeln ist das Credo vom „Helden der Umwelt“. „Samsø liegt in der Mitte von Dänemark, in der Mitte von Europa und in der Mitte der ganzen Welt“, sagt der 50-Jährige. „Jeder andere Ort auf der Welt ist aber auch Mittelpunkt für sich selbst und seine Einwohner. Das ist lediglich eine Frage der Perspektive. Diese Einsicht motiviert zum Handeln vor Ort.“
Mit dieser Einstellung hat er offenbar viel erreicht. „The Island in the Wind. A Danish Community´s victory over carbon emissions“ betitelte das amerikanische Magazin The New Yorker im Sommer 2008 etwas erstaunt die Energie-Taten auf Samsø. Wird doch auf der Insel durch Wind, Biomasse, Erdwärme und Sonne 40 Prozent mehr erneuerbare Energie erzeugt als verbraucht wird. So reisen inzwischen außer Tausende Segel- und Badeurlauber jährlich auch rund 2000 Energie-Experten und Tausende Schüler aus Dänemark und aller Welt nur deshalb dahin, um sich von den realen Möglichkeiten einer erneuerbaren Gesellschaft inspirieren zu lassen. Denn Samsø ist mit seinen 4000 Einwohnern das gelungen, was es sich auf Initiative von Hermansen und seinen anfänglich wenigen Mitstreitern im Jahr 1997 ehrgeizig vorgenommen hat. Damals gewann man einen vom dänischen Umwelt- und Energieministerium ausgelobten Wettbewerb, bei dem nach einer Insel gesucht wurde, die mit einem überzeugenden Konzept beispielhaft vormachen sollte, wie innerhalb von zehn Jahren die Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen umgestellt werden kann.
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Es ist kein Boom, aber ein Trend: Erneuerbaren-Anlagen werden im wachsendem Maße von Genossenschaften finanziert. Langfristige Orientierung und ein Schuss Idealismus sind Voraussetzung für diese Unternehmensform.
Sie sind im gleichen Jahr, 1818, auf die Welt gekommen: Karl Marx und Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Wie man weiß, haben sich beide eingehend mit der sozialen Frage beschäftigt. Während Marx mit seinen Ideen den Lauf der Weltgeschichte veränderte, fiel die Wirkung von Raiffeisens Gedankengut zur Überwindung der Armut bescheidener aus. Doch seine Ideen der genossenschaftlichen Wirtschaftsweise reichen weit in die Gegenwart hinein. Banken und Landhandelsfirmen tragen seinen Namen, sind ursprünglich genossenschaftliche Unternehmungen.

© Jens Meier
In Zeiten von Globalisierung und ‚credit crunch‘ erlebt dieses etwas angestaubte Modell nun wieder Zuspruch, vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien. „Wir haben einen regelrechten Lauf“, sagt Michael Diestel von der Agrokraft GmbH & Co. KG aus Bad Neustadt an der Saale. Im vergangenen Jahr hat er im Landkreis Rhön-Grabfeld zusammen mit anderen die Friedrich-Wilhelm Raiffeisen Energie eG gegründet. Mit 35 Genossen gestartet, ist sie zwischenzeitlich auf 260 Mitglieder angewachsen. Gerade wird die Tribüne des TSV Großbardorf mit einer 120 Kilowatt(kW)-Photovoltaikanlage bestückt, viele weitere Projekte sind geplant.
Mit Initiativen wie diesen will Diestel „interkommunale Energiegebiete“ aufbauen, die den ländlichen Raum stärken. „Das Geld des Dorfes für das Dorf“, lautet sein Leitsatz. In der Genossenschaft sieht er ein Instrument, mit dem Menschen im ländlichen Raum vom Bittsteller zum Akteur werden können. Mit dieser Gesellschaftsform könne zwei Barrieren überwinden, argumentiert Diestel: die „fehlende Initiativkraft“ in den Kommunen und die leidige Haftungsfrage bei Personengesellschaften.
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Der Künstler und Kurator Norbert Bauer konfrontiert die Besucher der diesjährigen Kulturhauptstadt Essen mit ungewöhnlichen Sichtweisen auf das Thema Energie. Ruhr-Atoll heißt sein spektakuläres Projekt.
Die Idee gärte jahrelang in ihm. Sie hatte ihn fest im Griff – bis zur totalen Erschöpfung. Nun ist er heilfroh, dass sie auf dem Baldeneysee in Essen Wirklichkeit geworden ist: Ein schwimmender Eisberg, ein schwarzes U-Boot, ein kontemplatives Teehaus mit beiliegendem Nutzgarten und eine archaisch anmutende Insel zur „Erhaltung der natürlichen Ressourcen“. „Ruhr-Atoll“ heißt dieses ungewöhnliche Kunstprojekt aus vier, auf dem Wasser treibenden Pavillons.

© Georg Schreiber
„Das Projekt hat mich am Ende derart eingespannt, dass ich wochenlang nicht mehr schlafen konnte, unglaublich“, sagt der verantwortliche Konzeptkünstler und Kurator Norbert Bauer. Vor der Eröffnung im Mai arbeitete er Tag und Nacht, um das Ensemble rechtzeitig fertig zu stellen. Ist es doch eines der zentralen Kulturprojekte der diesjährigen Europäischen Kulturhauptstadt Essen. Die will unter dem Namen „Ruhr.2010“ Publikum aus allen Ecken Europas und vielleicht der ganzen Welt in die Mitte des Ruhrpotts locken.
Ruhr-Atoll ist der künstlerische Versuch, im Dialog von Künstlern und Wissenschaftlern das Thema Energie neu zu denken, vielleicht sogar neu zu erfinden. Auf jeden Fall neu sichtbar zu machen. Essen, inmitten des Ruhrgebiets gelegen, eignet sich hierfür ideal. Kaum eine andere Region ist historisch so eng verbunden mit der fossilen Energieerzeugung. Die Steinkohle aus dem Pott feuerte einst die Schwerindustrie und halb Deutschland. Auf dem Grund des Baldeneysees, während der Nazizeit aufgestaut, modert der industrielle Dreck von Jahrzehnten. Mit Bergbau- und Hochofen-Herrlichkeit ist es in Zeiten des Klimawandels endgültig vorbei. Das muss selbst einer der Hauptsponsoren des Kunstprojektes, der in Essen ansässige Energiekonzern RWE, einsehen. Wohl aus dieser zähen Einsicht heraus gelang es dem Kurator Bauer, RWE schon in einem frühen Stadium für das Ruhr-Atoll zu gewinnen. Es ist ein Projekt, das mehr Fragen aufwirft als Antworten geben will. Und für RWE passt das offenbar zum eigenen Marketing-Anspruch „voRWEggehen“ zu wollen.
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Versunken beschäftigt sich der 13-jährige Georgi mit einem Puzzle. Er sitzt auf dem Boden, lehnt sich mit dem Rücken gegen die Wand. Die Puzzleteilchen liegen verstreut zwischen seinen angewinkelten Beinen. Nur selten hebt Georgi den Kopf und schaut, was die anderen Kinder im Spielzimmer machen. Unter der Aufsicht von zwei Psychologinnen toben einige umher, andere bemalen konzentriert Steine.

© Karin Desmarowitz
Wir sind im Kinderhaus von Digomi, einem Vorort der georgischen Hauptstadt Tiflis. Graue Betonsilos aus der Spätphase der Sowjetunion prägen diesen Stadtteil. Mittendrin liegt das Kinderhaus, wo 64 Kinder im Alter von acht bis 18 eine Zuflucht gefunden haben. Einige sind von ihren Eltern misshandelt worden; andere haben gar keine Eltern mehr, die sich um sie kümmern können.
Wie Georgi. Sein Vater sitzt im Gefängnis, seine Mutter ist schwer herzkrank. Während seine Schwester von einer Familie aus der ostgeorgischen Region Kachetien adoptiert wurde, kamen Georgi und sein Bruder in die Obhut eines Onkels. Für die Kinder begann ein Martyrium, denn der Onkel erwies sich als gewalttätig.
„Er hat mich geschlagen“, sagt Georgi. Seine Antworten sind knapp, stockend. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kindern spricht er russisch, denn in der Familie seines Vaters, die ursprünglich aus Aserbaidschan kommt, wird nur russisch gesprochen. Weil Georgi das Erlittene seelisch noch nicht bewältigt hat, ist jedes weitere Nachfragen unangebracht. Später, nachdem Georgi mit seinem elfjährigen Bruder Valei im Innenhof Fußball spielt, erzählt seine Psychologin Maja Alavadzi: „Der Onkel war oft betrunken, schlug die ihm anvertrauten Kinder. Freunde der Familie brachten die Geschwister mit großen Hämatomen hierher.“ Weiterlesen →
Alltag abstreifen. Abtauchen in eine andere Gefühlswelt. Sich von der Musik bezaubern lassen und sich den gemeinsamen Bewegungen hingeben. Sich öffnen und in Gefühlen wiegen: All das ist Tango.
Daniel Zawistowski tanzt Tango Argentino seit vielen Jahren. Bei ihm begann es mit dem Film “Tango” vom spanischen Filmemacher Carlos Saura. Seine Freundin hatte ihn ins Kino geschleppt. “Ehrlich gesagt, fand ich es langweilig, ich bin eingeschlafen”, gesteht er. Trotzdem fand er sich kurze Zeit später auf dem Tanzparkett wieder und heute ist der Tanz Leidenschaft und Beruf zugleich.
Seit 2005 betreibt Zawistowski mit Christiane Stange und Frank Hauswedell das Tango Matrix in Hamburg. Die Tangoschule ist eine von sechs in Hamburg. Übungs- und Tanzsäle befinden sich in einem lauschigen Hinterhof im Grindelviertel. Neben einem vielfältigen Unterrichtsprogramm lädt die Tango Matrix Tanzwillige einmal die Woche zum Tanz ein – zur so genannten Milonga.
“Tango ohne Milonga macht kein Sinn”, erklärt Zawistowski im charmant gestalteten und mit einer Bar ausgestatteten Tanzsaal, wo in manchen Tanznächten eine sinnlich schwere Schwüle liegt. “Das Üben ist wichtig, um die Techniken der nonverbalen Kommunikation zu erlernen. Aber letztlich geht es ums Tanzen; um die Berührung und Begegnung zwischen Frauen und Männern, mit dem jeweils anderen.” Weiterlesen →
EIN SCHLOSS, EINE INSEL, EIN HAFEN.
WO IST DIE HARBURGER MITTE ?!
Der Harburger Binnenhafen mit seiner Schlossinsel, wo einst das Harburger Schloss stand, fristete jahrelang ein städtebauliches Schattendasein: eine öde Industriebrache ohne Gesicht und Geschichte. Ein jetzt initiierter städtebaulicher Ideenwettbewerb im Kontext zum „Sprung über die Elbe“ soll dem historischen Areal neuen Schwung verleihen.
„Es war unglaublich groß und sehr schlicht“, schwärmt Christian Kottmeier. „Es war friedlich und ruhig, oft konnten wir die Hamburger Kirchenglocken hören.“ Die Rede ist vom Ostflügel des Harburger Schlosses im Harburger Binnenhafen, das 1972 der Abrissbirne zum Opfer fiel. Kottmeier gehörte zu den letzten Mietern, die damals im Schloss auf der so genannten Schlossinsel wohnten. Seine Eltern und weitere Mitstreiter wehrten sich gegen den Abriss des urkundlich zum ersten Mal 1133 erwähnten Baus, das über Jahrhunderte Sitz und Festung zuerst der Harburger und später der Celler und Hannoveraner Herzöge war und bis 1866, zu Beginn der preußischen Zeit, das städtebauliche Zentrum von Harburg war. Doch war der Widerstand gegen den Abriss letztlich erfolglos: Mit dem Beschluss des Bezirksamtes Harburg in der Tasche trug das Räumkommando das Gewölbe bis auf die Grundmauern ab.

© Michael Kottmeier
Heute ist auf der Harburger Schlossinsel nur noch wenig von der einstigen herzöglichen Residenz zu sehen. Nur der um die Jahrhundertwende zu einer Mietskaserne umgebaute Westflügel steht noch. Und wenn man auf dem einplanierten, mit Gras überwachsenen Schlossgewölbe steht und sich umschaut, dann sieht man Umrisse eines Reviers, das in den letzten Jahren zur Gewerbe- bzw. Industriebrache verkommen ist. Es ist ein Gebiet mit einem amorphen Gemenge aus Werften, Gewerbebetrieben, leeren Lagerschuppen, verwaisten Kränen, vernachlässigter Häuser und mit voll gestellten Bauplätzen. Hochspannungsleitungen führen über das Gelände hinweg. Sicherlich, hier und da wird gearbeitet, gemacht, getan, aber alles zusammen genommen hat keine Struktur und schon gar keine Mitte. Kurzum, der Schauplatz hat seine beste Zeit schon längst hinter sich. Weiterlesen →
Bombay is a crowd. …
There were big film posters on billboards, and smaller ones repeating on lamp-posts. It was hard, just at this moment of arrival, to relate the romance the posters promised to the people on the ground … to the stranger just arrived after a night flight, the city suggested by those advertisements was like an almost unimaginable distillation – a special , rich liquor – of the humanity that was on view. (Literaturnobelpreisträger V. S. Naipaul, aus seinem Reiseepos „INDIA“)
Schon das Atelier zu finden, ist eine Kunst für sich: Kein Händler an der Hauptstraße kennt das Plakatmaler-Atelier. Kein Werbeschild, keine Hausnummer führt zur Werkstatt im Stadtviertel Grand Road, das mittendrin in Mumbai liegt – wie das frühere Bombay heute offiziell heißt. Dann endlich, vorbei an einem der vielen Kinos führt eine unscheinbare Seitengasse zum Innenhof, wo die Maler von Ellora Arts die Kinohelden auf die Leinwand bringen.

© Jörg Böthling
Dort zwitschern die Vögel. Ein Baum spendet Schatten vor sengender südindischer Sonne. Strenger Geruch von Ölfarbe liegt in der Luft, Kinder tollen umher. Auf dem Boden liegt eine schmachtende, übergroße Schöne. Sie rekelt sich im grünen, figurbetonten Kleid vor feuerrotem Hintergrund. Ihre sehnsüchtig gemalten Augen himmeln einen Hero an, der sich stolz neben ihr aufbaut. Die Szene zeigt, was ein klassischer „Hindi Masala“, ein scharfer Eintopf, wie die Inder ihre populären Massenstreifen humorig betiteln, zu bieten hat: Eine romantisch-schmachtende Handlung aus Liebe, Herz, Tanz und Schmerz. Manchmal auch Gewalt.
Das Kinoplakat ist fast fertig. Nur noch ein weißer Strich rundherum, und das achtunddreißigste von 40 bestellten Großplakaten geht auf die Reise in die 20 Millionen Menschen zählende Metropolis am Arabischen Meer. Schon am nächsten Tag wird die übergroße Schöne vierzigfach an Wänden, Straßenkreuzungen und Bahnstationen prangen. Denn immer donnerstags, spät abends, holen Träger die Plakatserien von Ellora Arts ab, tragen sie durch die Straßen und hängen sie frühmorgens an Werbeflächen auf. Und Freitag ist der Tag, wo die unzähligen Filmtheater ihre Programme wechseln. Denn Mumbai, früher Bombay, ist die Hauptstadt des indischen Films, dessen Kinoproduktion von Zahl und Umfang die von Hollywood bei weitem in den Schatten stellt. Für viele ist es einfach nur „Bollywood“: Hollywood in Bombay. Weiterlesen →